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Hazy Day 

Hazy Day

2008 – 2009

Lambdaprint auf Dibond mit Hinterglaskaschierung

50 x 50 cm

Auflage 7 + 1

Wer wie Gabriele Undine Meyer fotografiert, versucht, den Lauf der Zeit  in paradoxe Weise umzukehren. Sie verdoppelt die Welt und ihre Zeit in einem Bild, dessen Oberfläche an viele und sehr unterschiedliche Zeiten erinnert.

Die Künstlerin versucht nicht, Zeit zu fixieren, sondern sie schafft Bilder, die die Multiplizierung des Gegenwärtigen im Bild festzuhalten versuchen.

Es scheint, dass eis heute nicht mehr eine Zeit gibt, sondern vielmehr unterschiedlichste Zeiten, eine Zeit des Anfangen, eine Zeit des Endes, eine Zeit der Überblendung, eine Zeit des Abweichend. Wer genauer in Meyers Bilder hineinsieht, der stößt auf Irritierendes, auf eine flimmernde Unbestimmtheit, auf changierende Farbwechsel, auf ein unentwirrbares Ineinander von feinen Details , groben Texturen, sich bildenden Mustern. Die Zeiten verschwimmen in dem Maße, wie Fiktion im Bild und als Bildungen Bildern zu wuchern beginnt.

Auszug aus der Einführung in die Ausstellung Hazy Days, Galerie GUM, Bielefeld, 2009 von Dr. Michael Kröger, freier Kurator und Autor

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